Sonntag, 13. Juli 2014

[Rezi] Patricia Schröder - Blind Walk

Klappentext
 Als die 17-jährige Lida Donelley zusammen mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten „Blind Walk", einem Event aus dem Internet, teilnimmt, rechnet sie mit nicht mehr als ein bisschen Nervenkitzel. Zusammen mit fünf anderen Jugendlichen werden Lida und Jesper mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt, ausgestattet mit einem Kompass und ein paar wenigen Gegenständen. Doch von Anfang an ist die Stimmung in der Gruppe hochexplosiv. Die Situation droht zu eskalieren, als die Jugendlichen nach kurzer Zeit die Leiche einer der Männer finden, die sie in den Wald gebracht haben. Lida beschleicht das unheimliche Gefühl, dass sie beobachtet werden. Schon bald wird dieser erste Verdacht zur bösen Gewissheit: Irgendjemand da draußen macht Jagd auf sie. Und der Jäger scheint es dabei vor allem auf sie, Lida, abgesehen zu haben.

Erster Satz
"Es war nicht okay, dass ich meine Mutter angelogen habe."

Gestaltung
Alles zum Thema Gestaltung des Buches findet ihr ab Dienstag auf lesenliebenträumen.
  
Meine Meinung
Blind Walk ist mein erstes Buch von Patricia Schröder und ich fand es zufällig, als ich auf der Coppenrath-Seite nach Vernichtet schaute.
Der Klappentext konnte mich sofort packen. Wildnis. Abenteuer. Lauernde Gefahren.
Was ich bekam, beinhaltete dies, aber noch so viel mehr.
Besonders ein Thema, welches man dabei so gar nicht erwartet und doch so wichtig ist.
Mir gefiel der Perspektivenwechsel zwischen den zwei Handlungssträngen, welcher regelmäßig Spannung in die Geschichte brach, weil die Autorin jeweils an der spannendestens Stelle wechselte.
Aufgezogen ist die Geschichte als klassischer Thriller, jedoch beinhaltet Blind Walk auch Elemente über welche man nur spekulieren kann, also ingesamt eher ein Mystery-Jugendthriller.
Ungewohnt war, dass der Handlungsort irgendwo in Deutschland lag, was für mich irgendwie etwas die Atmosphäre störte.
Die Charaktere waren ein Spiegelbild der verschiedensten Charakterzüge, welche es geben kann, allerdings auch gespickt mit ein paar Klischees: Die störische Zicke, die Unscheinbare, der Anführer, das Pärchen etc.
Auffällig waren auch die außergewöhnlichen Namen der Jugendlichen, welche zumeist skandinavisch angehaucht waren.
Der Schreibstil war interessant und packend, so dass sich schnell ein Kopfkino bei mir einstellte.

Insgesamt empfehle ich Blind Walk jedem, der Mystery-Jugendthriller gemischt mit Drama und Spannung bis zum Schluss lesen mag und dabei über das ein oder andere Klischee hinweg sehen kann.

Wertung
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Einen herzlichen Dank an den Coppenrath Verlag für die Unterstützung diser Blogtour.

1 Kommentar :

  1. Ich bin auch zufällig auf das Buch gestoßen und bin direkt neugierig geworden. Eigentlich habe ich es ja nicht so mit Thrillern und stereotypische Charaktere nerven mich auch. Hm... mal sehen, ob ich dem Buch eine Chance gebe.

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