Life is Strange für die PS4
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[Games] Life is Strange für die Playstation 4

Inhalt

„Verfolge die Geschichte von Max Caulfield, einer Fotografieschülerin der Oberstufe, die entdeckt, dass sie die Zeit zurückdrehen kann, als sie ihre beste Freundin Chloe Price rettet.
Die beiden untersuchen bald das Verschwinden ihrer Mitschülerin Rachel Amber und entdecken die dunkle Seite von Arcadia Bay. Max muss schnell lernen, dass die Veränderung der Vergangenheit manchmal zu einer verheerenden Zukunft führen kann.“ SQUARE ENIX über „Life is Strange

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Meine Meinung

Als jemand, der in puncto Spiele und allgemein nicht sonderlich gut in der Koordination ist, fallen Spiele wie „Life is Strange„, in denen mehr meine Entscheidung als meine Geschicklichkeit eine Rolle spielt, genau in mein Beuteschema. Aus diesem Grund war es auch eines der ersten Spiele, die ich für meine neue Konsole aussuchte.

In „Life is Strange“ geht es um Maxine Caulfield, die aber ihren Spitznamen Max vorzieht, welche nach 5 Jahren von Seattle in ihre alte Heimatstadt Arcadia Bay zurückkehrt. Hier will sie an der prestigereichen Blackwell Academy ihren Abschluss machen, da dort eines ihrer Idole unterrichtet. Doch Max Leben ändert sich schlagartig als sie auf ihre ehemalige beste Freundin Chloe Price trifft. Max kann die Zeit zurückdrehen. Was wie ein Segen klingt, kann auch schnell zum Fluch werden. Und wer ist eigentlich Rachel Amber? Die junge Frau, die seit Monaten vermisst wird, und überall beliebt war?

Life ist Strange“ ist in fünf Episoden unterteilt, welches es leicht macht Spielpausen einzulegen. Je nachdem wie intensiv man alles erkundet kann eine Episode schnell vorüber sein oder sehr lang sein. Ich hab im Durchschnitt 3-4 Stunden aus jeder Episode herausbekommen, während ich versucht habe alles zu erkunden.

Anmerken möchte ich allerdings, dass ich anfangs Probleme hatte mir die Namen alles Charaktere zu merken, da der Cast nicht gerade klein ist. Im Gedächtnis geblieben sind mir neben Max und Chloe noch Joyce, David, Frank, Pompidou, Rachel, Wells, Nathan und Victoria. Der Name von Max‘ Fotografielehrer ist mir tatsächlich immer wieder entfallen und entfällt mir jetzt auch immer noch, obwohl er sehr häufig in der Geschichte vorkam.

Mich konnte „Life is Strange“ vor allem ab Episode 3 wirklich fesseln. Die davor waren nicht schlecht und hatten auch so einige harte Entscheidungen, aber wirklich drin in der Story war ich doch erst nach Episode 3 und die Cliffhanger am Ende machten mich so neugierig, dass ich 4 und 5 direkt nacheinander durchgezockt habe bis morgens um 6.

Besonders positiv aufgefallen sind mir zwei Spieldesignentscheidungen. Zuerst einmal, dass der Text auf Plakaten etc. auch nochmal separat als reine Textform angezeigt werden kann. Für mich war vieles so wesentlich leichter zu lesen. Als zweites möchte ich den künsterlischen Stil der Fotos, Plakate und ähnlichem, was Personen darstellt, loben. Mir gefiel, dass man es alles wie gemalt aussah und man nicht alle Details erkennen konnte. Vor allem bei Fotos fühlten diese sich so noch eher wie verwaschene Erinnerungen an für mich.

Mein Lieblingsteil am Spiel war aber tatsächlich am Ende zu vergleichen, ob ich eine Entscheidung mit oder gegen die Mehrheit der anderen Spieler weltweit getroffen habe. Oftmals war ich Teil der Mehrheit, aber nicht immer. Vor allem mein Ende von Episode 2 war sehr anders und hatte weitreichende Konsequenzen.

Zugeben muss ich aber auch, dass ich die ein oder andere Lösung von Rätseln gegoogelt habe, da ich ungeduldig wurde. Danach wollte ich mir vor den Kopf schlagen, weil es manchmal so offensichtlich war. Ein kleiner Tipp von mir für einige der Rätsel: Bedenkt, dass das Spiel in Amerika spielt.

Allerdings hatte ich vor allem in Episode 4 und 5 ein Synchronitätsproblem. Ich weiß nicht, ob es an meiner Playstation lag, aber teilweise bewegten sich Lippen entweder gar nicht oder zu lange oder die falschen. Es würde mich interessieren, ob andere auch das Problem hatten. Meine Playstation ist eine Pro, auf dem neusten Softwarestand und hatte zu dem Zeitpunkt nur „Life is Strange“ installiert, daher fiele mir spontan nichts ein, was diese Probleme verursachen könnte außer ein Fehler seitens der Entwickler.

Was „Life is Strange“ unheimlich gut kann, ist einen auf falsche Fährten schicken. Ich lag bei einigen Leuten so falsch, aber ich glaube das war definitiv so gewollt. Der finale Twist allerdings hat mich weniger überrascht als ich erwartet hätte. Er war schlüssig, aber auch irgendwie nicht schockierend genug, dass man das nicht vorher bemerkt hätte.

Fazit

Life is Strange“ ist ein geniales Spiel, welches ich nur weiterempfehlen kann. Gerade für Leute, bei denen es mit der Feinmotorik hapert, ist das Spiel ideal, da es hier nicht auf Schnelligkeit ankommt, sondern auf das Gedächtnis und das eigene Feingefühl.

Wertung

4

 

 

 


„Life is Strange“-Reihe

Max und Chloe

  1. Life is Strange: Before the Storm – Bonusepisode*
  2. Life is Strange: Before the Storm*
  3. Life is Strange

Diaz Brüder

  1. Life is Strange 2*

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